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Görtz 17 - Trends Frühjahr/Sommer 2012. Weiblichkeit hat nichts mit Erwachsensein zu tun!

Hamburg, im Dezember 2011

Weiblichkeit hat nichts mit Erwachsensein zu tun! Wir entdecken das Kind in der Dame und sind verspielt feminin.

Schluss mit tough! Hartes Auftreten und übertriebene Strenge sind wenig charmant. Wir sehnen uns zurück zu Augenaufschlägen und Schmollmündern und feiern das Feminine: Weg von androgynen Formen hin zu viel Weiblichkeit orientiert sich die Mode im Frühjahr/Sommer 2012 an den 50er- und 60er-Jahren.

Inspiration kommt von der Stilikone Audrey Hepburn: Schmale 7/8-Hosen, wippende Röcke, Trenchcoats und kurze Blazer mit 3/4-Ärmeln liegen im Trend. Kurze Cardigans sind das Must-Have. Und noch ein Kultstil kommt zurück: Knackige Shorts, cleane Denims, ausgestellte Röcke und Kleider in Knielänge mit hoher Taille erinnern an das Musical Grease. Blusen sind geknotet oder ärmellos mit Bubikragen.

Aufgelockert werden die Looks durch naive, kindliche Muster. Auf Unistücken leuchten Knallfarben. Auch hohe, feminine Plateauschuhe, Ballerinas und Riemchensandalen wirken verspielt durch bunten Lack und Stoffdrucke mit Tupfen. So ist der Sommer eine Hommage an starke Frauen mit viel mädchenhaftem Charme.

Arabische Sommer sind heiß. Kühle, wallende Kleidung schmeichelt der Silhouette und wirkt erfrischend. Styles aus den 70ern interpretieren den nordafrikanischen Look zum neuen Sommertrend. Luftig und fl ießend sind lange Kleider und Röcke. Feminine Tuniken feiern ein Comeback. Unverzichtbar sind lässige Chinos.

Dazu kommen: gemäßigte Flare Jeans zu kürzeren Tops und Blusen, darüber Baumwoll- und Leinenblazer. Wichtig ist der Stoff: Gewaschene Stoffe, bewegte Oberfl ächen und Muster. Blumendrucke und graphische Ethnomuster dominieren das Bild. Erdtöne komplettieren den Trend: Braunnuancen, Rost, Bordeaux und Orange stehen im Kontrast zu Grün und Blau.

Warme Farben und Materialien wie Federn, Kork und Holz verleihen 70er-Jahre-Plateauschuhen, mit Keil- oder Pfennigabsatz, einen natürlichen, arabischen Touch. So entsteht aus zwei bekannten Stilen etwas völlig Neues: Seventies-Mode wie aus 1001 Nacht.